Alles im Gleichgewicht?

Ich freue mich ja sehr, via Twitter die Fermat’s Library gefunden zu haben, eine Plattform zur Visualisierung wissenschaftlicher Beiträge (die Website ist hier). Da gibt es regelmäßig wunderhübsche kleine animierte GIFs und ähnliches zu sehen, und manchmal auch den Hinweis auf Sourcecode, wie in diesem Fall zur Simulation eines doppelten Pendels. (Mit genauer Erläuterung der Berechnungen. (Für Interessierte: gekoppelte Differentialgleichungen, die mithilfe der Euler-Funktion gelöst werden)).

Doppelpendel

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Alle schön der Reihe nach!

Heute wieder einmal ein Anwendungsfall aus der Praxis. Besonders gerne stelle ich meine Programmierarbeitskraft zur Verfügung, wenn es darum geht, Arbeitsabläufe zu analysieren und daraus ein Programm zu stricken, das mühselige manuelle Vorgänge automatisiert. Ganz ganz besonders gerne mache ich das, wenn der Auftraggeber auch einen für mein kapitalismus- und marktkritisches Gemüt positiv erscheinenden Unternehmenszweck verfolgt.

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Die starke schwache Referenz und ihre Zählung

Auch diesmal wieder eine Übersetzung eines XojoBlog-Beitrags, diesmal vom spanischen Kollegen Javier Rodriguez – aber auch eine Antwort auf eine mich kürzlich erreicht habende Frage zum modernisierten REALife-Projekt. Die drehte sich darum, warum ich das Fenster als Property der Board-Klasse (dem „Spielbrett“ des Game of Life-Programms) so kompliziert in eine WeakRef verpacke, anstatt es einfach als Window zu speichern.

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Quick-Tipp: HiDPI und nicht-ganzzahlige Skalierungen

Dies ist wieder eine Übersetzung eines Xojo-Blogbeitrags, und sie dürfte vor allem Entwickler von Windows- und Linux-Software betreffen. Dort kann der Vergrößerungsfaktor für den Bildschirm frei gewählt werden, und es können auch „krumme“ Faktoren gewählt werden, 1,5fach zum Beispiel.

Was flexibel klingt, führt in der Praxis allerdings manchmal zu Problemen. Fließkomma-Werte sind ja immer nur Näherungswerte, und so mag es passieren, dass das Antialiasing, die Kantenglättung des Graphics-Objekts, einem sprichwörtlich einen Strich durch die Rechnung macht. Oder mehrere.

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Lernen & Literatur

Ein offener Brief an Lernvermittler und Lerner.*

Für Leser dieses Blogs ist es keine Neuigkeit: Ich verdiene einen Teil meines Vollkornbrots auch mit der Gestaltung klassischer Druckwerke. So habe ich momentan ein weiteres Buch der Reihe „Ein Leben lang lernen“ des geschätzten K2-Verlags vor mir, einem meiner langjährigen Kunden und eine wirklich gute Quelle hervorragender Schulmaterialien für alle, die Lernen nicht als Wissenseintrichtern begreifen.

Darin auch ein Interview mit Prof. Gerald Hüther, der klare Stellung zum Thema „frontales Lernen auf klassenweiter Schwierigkeitsstufe“ bezieht und eine Lanze zum Thema „aus Fehlern lernen“ bricht: Eigentlich lernen wir nur aus Fehlern.

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