Quartärliches Lebenszeichen

Sehr still ist es momentan um diesen Blog geworden, und was manchmal als Zeichen der Krise gedeutet werden könnte, ist in diesem Fall andersrum gelagert: Ich habe mich intensiv mit einigen Xojo-Projekten auseinandergesetzt, worauf ich dann die wenigen Schlafstunden nicht auch noch zur langen Nacht der Autorenschaft erheben wollte.

Im Hintergrund aber ist einiges gereift, was ich nun doch gerne kurz einmal bestreifleuchten möchte:

Einerseits ist meine iOSLib ein ganzes Stück gereift, insbesondere die Dokumentation dazu. Mir war aufgefallen, dass mein Event-Handling zwar programmiertechnisch halbwegs elegant, in der Praxis allerdings auch nicht das schnellste war. Komplexe Interface-Kommunikationsstrukturen unter Verwendung von zig Event-Namenskonstanten sind einem direkten Zugriff der UIKit-Objekte auf ihre Xojo-CustomControl-Mantelobjekte gewichen. Falls das jetzt viel zu viel Technobabble sein sollte: Eigene Steuerelemente sind jetzt viel schneller.

Dazu ist die Hierarchie von UIView-Subklassen nun viel ordentlicher, jede Menge Redundanzen sind entfernt. Und nicht zuletzt gibt es einige praktische Erweiterungen wie etwa zur TouchID-Freischaltung von iGeräten.

Dieses Jahr ist außerdem die Konferenz-Saison für mich sehr früh gestartet, was mich ein Loblied auf diesen warmen Winter anstimmen lässt. Bei sonst üblichen arktischen Temperaturen hätte ich als arttypische Büro-Frostbeule sonst nur ungernst auf zugigen Bahnhöfen gestanden. So aber war’s kein Problem (und sogar eine kleine touristische Reise), mich ins nun aber wirklich mal bilderbuchgepinselt aussehende Trier zu begeben, wo ich auf der Pi and More ein paar hektische Worte zur Raspberry Pi-Entwicklung mit Xojo verlieren durfte.

Sollten Sie selbst den kleinen Rechnern verbunden sein, sei Ihnen die oben genannte Veranstaltung ans Herz gelegt. Mit ganz leichter Hand liefern ein paar junge Menschen mit Computationshintergrund da eine hochprofessionell organisierte, freundliche und hochspannende Veranstaltung, die mit Workshops zur LED-Lichtschlangenprogrammierung, Vorträgen von der Raspberry Pi-Geschichte bis zum Selbstbau einer Lesehilfe für die sehgeschädigte Tante (inkl. optischer Korrektur à la Hubble-Teleskop – Stichwort Raspi mit Brille) und jeder Menge praktischer Projekte zum Anfassen glänzte. Dass die Technik dann mitunter dem Vorführeffekt unterlag, bereitete dem Ganzen keinen Abbruch – und ist angesichts solcher Aufbauten wie dem Raspobot gut nachvollziehbar.

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Die Pi and More findet zweimal jährlich statt, einmal an unterschiedlichen Orten früh im Jahr und einmal zur besten Frühsommerzeit an der Uni Trier. Da mein Vortrag im Eiltempo erfreulicherweise wohl doch ein gewisses Interesse wecken konnte – vielleicht sehen wir uns ja zum Workshop im Sommer?

Und nicht zuletzt stecke ich momentan in den Früh-Vorbereitungen für diverse Veranstaltungen in diesem Jahr. Zunächst wäre da die Monkeybread Software/Xojo-Konferenz, sozusagen ein kleiner europäischer Ableger der im Herbst in Texas stattfindenden XDC, der Xojo-Entwicklerkonferenz, im Mai in Koblenz. In bester Xojo-Communitytradition sind für interessierte Jungentwickler drei kostenlose Tickets ausgelobt worden.

Heimatlich nah dagegen die .fmp Anfang Juni, die man FileMaker-Entwickler ja nun gar nicht warm genug ans Herz legen kann. Eine Woche später dann besagte Pi and More Summer Edition, und mal schauen, was das Jahr sonst noch so bringt.

Im Hintergrund haben mich – und wieder einmal zur persönlichen Erfreunis – einige Fragen nach Hilfestellungen. Dabei gewonnene Erkenntnisse zur Performance-Optimierung hoffe ich demnächst einmal hier verwursten zu können.

Insofern: Sollten Sie Fragen haben, schreiben Sie mir gerne. Ich bin da; nur in schwer blogbehindertem Zustand. Nicht zuletzt: Wenn das Abreisewetter sich so gestaltet wie in Trier, ist vermutlich nachvollziehbar, wenn eher zur Kamera als zur Tastatur gegriffen wird:

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