Xojo zum Anfassen

Alljährlich veranstaltet Xojo die XDC, die internationale Xojo-Anwenderkonferenz, üblicherweise im Land der begrenzten Unmöglichkeiten. Alljährlich? Diesmal (2017) nicht. Da die letzte XDC noch gar nicht so lange her ist (die Videos sind noch nicht einmal veröffentlich worden) und viele sich eher das Frühjahr als den Herbst als XDC-Termin wünschen, wird die nächste XDC erst im April 2018 stattfinden.

Was für uns auf dieser Seite der Atlantikbrücke, insbesondere wenn von Flug- oder Trennungsangst geplagt, eine gute Nachricht ist. Denn damit wird die MBS-Xojo-Konferenz im Mai 2017 zur größten Xojo-Konferenz des Jahres. Und die findet diesmal auch noch in Berlin statt, was für mich persönlich die Anreise sehr bequem gestaltet. (Wobei, um ehrlich zu sein, ich’s ein bisschen schade finde. Konferenzen sind mir ein aber auch dermaßen hochwillkommener Anlass, meinen Hintern vorsichtig vom Schreibtischstuhl zu spateln und ein Stück Welt jenseits des Büros wahrzunehmen. Insbesondere wenn sie in so malerischen Gegenden wie Koblenz stattfinden wie im letzten Jahr.)

Aber davon abgesehen: Die von MonkeyBread Software bzw., um persönlicher zu bleiben, vom hochgeschätzten Christian Schmitz, dessen Plugins für viele Xojo- und auch FileMaker-Anwender zur Standardausstattung gehören, veranstaltete Konferenz lockt durch ihre Jahresmonopolstellung um so mehr hochkarätige Gäste an. Neben zahlreichen namhaften Xojo-Entwicklern haben auch Geoff Perlman, der Xojo-Gründer und -Geschäftsführer himself, die Xojo-Ingenieure Travis Hill und Stéphane Pinel, die Xojo-Entwicklerevangelisten diverser europäischer Länder, der XDev-Magazin-Herausgeber Marc Zeedar und und und ihr Erscheinen angekündigt – aktuell sind es über 60 Gäste aus 15 Ländern.

mbs-konferenz

 

Soll heißen: So schnell gibt es wahrscheinlich keine Gelegenheit mehr, ohne weitere Reisen Xojo aus nächster Nähe zu erleben. Bis zum 4. Februar gilt noch der Frühbucherpreis von 399 € + MwSt. Das mag für eine zweitägige Konferenz recht viel klingen, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Christians Veranstaltungen ein unerhört gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis bieten – und einen sagenhaften Fullservice dank eines beispiellos guten Gastgebers. Für junge Entwickler mit klammem Geldbeutel hat Christian auch Stipendien ausgelobt. Wer gerne dabei sein möchte, aber den Preis nicht aufbringen kann, sollte sich davon nicht abgehalten fühlen, trotzdem bei ihm nachzufragen.

Am Folgetag, dem 6. Mai, besteht auch die Möglichkeit, eine Xojo-Schulung bei Christian mitzumachen. Am 3. ebenso, dann aber auf Englisch. (Und in diesem Rahmen sei erwähnt, dass meine eigenen Workshops am 11. Januar auch wieder in wöchentlicher Regelmäßigkeit starten.)

Wer das alte Klischee dessen, was Berlin wert ist, ausleben möchte, kann sich in meinem englischsprachigen Artikel ein paar Anregungen holen. Hier im Privaten unter uns noch ein paar persönliche Tipps obendrauf – aber psst! Nicht, dass es nachher zu voll wird!

Zwischen handgeschnitzten Holzsäulen auf bequemen Kissen lümmeln und dabei eine russische Teezeremonie genießen (Achtung! Das Essen dazu nicht vergessen, als Gegengewicht!), das kann man (nach Reservierung!) in der Tadshikischen Teestube.

Wer lieber mal der Ku’damm-Hektik entfliehen mag und ein Naturerlebnis der besonderen Art sucht, findet dies im Schöneberger Südgelände. Die Natur hat in Jahrzehnten ein großes Bahnhofsgelände zurückerobert. Seltene Tiere und Pflanzen bilden ein gleisumsäumtes Biotop, in dem alte Lokomotiven zu floraumspielten Kunstwerken wurden. Wun-der-schön! (Weitere sehenswerte Berliner Gärten finden Sie übrigens auch unter obigem Link.)

Die beliebte Familienunterhaltung Minigolf als psychedelisches Kunsterlebnis erfahren? Klar, beim Schwarzlicht-Miniaturgolf im berühmt-berüchtigten Görlitzer Park.

Erfreulicherweise hat der Guide Michelin das Lucky Leek noch nicht entdeckt. Somit besteht noch eine gewisse Chance, per Reservierung an einen Tisch im meiner persönlichen Meinung nach umwerfendsten Berliner Vegan-Restaurant zu kommen. Man muss hier keine Angst haben, mit einer trockenen Möhre auf dem Teller abgespeist zu werden – Kunstwerke sind’s, die man hier verzehren darf. Und die dazu noch glücklich machen.

Also: Brauchen Sie noch mehr Argumente? Oder sehen wir uns am 4. und 5. Mai?

 

Ein Gedanke zu “Xojo zum Anfassen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s