Modular gedacht

Wie ja schon des öfteren erwähnt: Ich freue mich über Feedback und Anfragen, die mir dann auch gleich Anregung für einen neuen Beitrag liefern. Um so schöner, wenn’s denn mal ganz grundlegende Fragen betrifft.

So war dies dann auch kürzlich (nunja, einen Monat ist’s schon her), als mich ein Leser fragte, wie denn mit globalen Variablen umzugehen sei. Das ist eine Frage, die insbesondere bei Umsteigern bzw. Programmierern, die mit linearen Programmiersprachen begonnen haben, häufiger auftaucht. Saß man seinerzeit z.B. vor Turbo-Pascal, kam man schwerlich drum herum, globale Variablen zu definieren, also solche, die unter ihrem Namen von überall ansprechbar waren. Der Anfang eines solchen Programms bestand gerne mal aus ellenlangen Deklarationen von Variablen, auf die die später folgenden Methoden zugreifen konnten.

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Listbox mit besseren Helptags

Ein Ärgernis der Xojo-Listbox, das dem Umstand geschuldet ist, dass die Listbox zwar aus nativen Steuerelementen zusammengebastelt ist, aber nicht der nativen Lösung entspricht (NSTableView z.B. auf dem Mac ist zwar ungleich leistungsfähiger, aber auch ungleich schwerer zu beherrschen), besteht darin, dass die CellHelpTags, diese kleinen, sehr praktischen Zettelchen, die beim Verweilen des Mauszeigers über einer Zelle auftauchen, dies zwar tun – aber leider ohne jede Verzögerung.

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Kleiner Hinweis: Raspberry Pi mit Xojo programmieren

Zeitgleich zur Veröffentlichung des Raspberry Pi-Remote-Desktop-Debuggers im Rahmen von Xojo 2017 Release 1 wurde auch ein englischsprachiges Einführungs-Handbuch für die Pi-Programmierung mit Xojo veröffentlicht. Das kleine Werk (88 Seiten) beinhaltet eine Vorstellung des Raspis, das Setup und einige Demo-Programme für den schnellen Einstieg in die Xojo-Pi-Entwicklung, natürlich auch mit Hardware-Basteleien via GPIO.

Zu finden ist es im Xojo-Entwickler-Center oder als PDF-Download.

Mit spitzer Nadel

oder Wie funktioniert das eigentlich mit den Threads?

Ein Problem, in das man beim Programmieren mit Xojo schnell mal geraten kann, sind die tight loops – Programmschleifen, die die CPU beschäftigt halten und dafür sorgen, dass das Betriebssystem keine Zeit bekommt, Veränderungen der Grafischen Benutzeroberfläche – der GUI – anzuzeigen, weil der Programmcode ihm keine Luft gibt. Das Resultat sind die üblichen Signalisierungen des Beschäftigtseins – der bunte Beachball kreiselt auf dem Mac, unter Windows wird ein Kreis neben dem Mauszeiger angezeigt. Dumm für den Benutzer, denn er ist sich unsicher, ob wirklich noch etwas passiert oder das Programm bereits ins Datennirvana übergetreten ist.

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Alle schön der Reihe nach!

Heute wieder einmal ein Anwendungsfall aus der Praxis. Besonders gerne stelle ich meine Programmierarbeitskraft zur Verfügung, wenn es darum geht, Arbeitsabläufe zu analysieren und daraus ein Programm zu stricken, das mühselige manuelle Vorgänge automatisiert. Ganz ganz besonders gerne mache ich das, wenn der Auftraggeber auch einen für mein kapitalismus- und marktkritisches Gemüt positiv erscheinenden Unternehmenszweck verfolgt.

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